Schwangerschaft

Wassereinlagerungen in der Schwangerschaft

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Ab wann wird es gefährlich?

Wassereinlagerunen in den Armen, Beinen, Knöcheln und Händen - viele Schwangere leiden darunter - insbesondere gegen Ende der Schwangerschaft. Während der Schwangerschaft lagert der Körper vermehrt Wasser im Gewebe ein.


Führen die Wassereinlagerungen in der Schwangerschaft zu Schwellungen, spricht man von Ödemen. Vor allem nach einem anstrengenden Tag oder an warmen Sommertagen machen sich Ödeme an Knöcheln, Beinen und Füssen aber auch an Fingern oder im Gesicht bemerkbar.

Falls Sie Wassereinlagerungen oder Ödeme bei sich bemerken, sollten Sie unbedingt Ihren Frauenarzt oder Ihre Hebamme darauf ansprechen. Im Normalfall sind Wassereinlagerungen in der Schwangerschaft harmlos und verschwinden nach der Geburt wieder. Kommt aber ein Bluthochdruck oder Eiweiß im Urin dazu, kann dies ein Anzeichen für eine Gestose oder eine Präeklamspie sein. Eine solche Erkrankung kann schwere Folgen für die Mutter und ihr ungeborenes Baby haben.

Wassereinlagerungen in der Schwangerschaft – wie kommt es dazu

In der Schwangerschaft lagert Ihr Körper vermehrt Wasser ein, ausgelöst wird die Wassereinlagerung in der Schwangerschaft durch den veränderten Hormonhaushalt. Die Schwangerschaftshormone wie das HCG machen schon ab den ersten Schwangerschaftswochen alles elastischer, auch die Blutgefäße. Die erhöhte Blutproduktion und die ständig wachsende Gebärmutter üben Druck auf die Venen, vor allem auf die Beckenvenen und auf die untere Hohlvene aus. Das Blut kann dann schlechter transportiert oder kommt zum Teil nicht mehr gegen den erhöhten Druck an. Es kommt zu Ablagerungen, die dann zu Schwellungen, den Ödemen, führen können. Auch Krampfadern oder Besenreißer können eine Folge sein.

Wassereinlagerungen in der Schwangerschaft – So können Sie vorbeugen

Mit einer ausgewogenen Ernährung und ausreichend Bewegung beziehungsweise Sport können Sie Wassereinlagerung in der Schwangerschaft vorbeugen. Wechselduschen oder Massagen mit einem Massagehandschuh / Massagebürste regen die Durchblutung und damit den Flüssigkeitstransport an.

Wassereinlagerungen in der Schwangerschaft – Maßnahmen

  • trinken Sie zwei bis drei Liter am Tag (Mineralwasser, Saftschorlen)
  • achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung
  • achten Sie auf ausreichende und regelmäßige Bewegung (walken, spazieren, schwimmen)
  • lagern Sie so oft es Ihnen möglich ist Ihre Beine erhöht, und gönnen Sie sich eine Pause
  • nehmen Sie ein Vollbadbad in Meersalz (Achtung: nicht zu warm – etwa 37 Grad genügen)
  • nehmen Sie ein Fußbad mit Meersalz
  • duschen Sie Ihre Beine abwechselnd kalt und warm ab, und massieren Sie die Beine von unten nach oben mit einem Massagehandschuh

Veraltet ist der Tipp bei Wassereinlagerungen in der Schwangerschaft die Salzzufuhr zu beschränken, weniger zu trinken und Reistage einzulegen. Diese Maßnahmen verschlimmern eher das Problem als es zu bekämpfen.

  • tragen Sie Stützstrümpfe / Kompressionsstrümpfe
  • tragen Sie keine enge Kleidung oder Schuhe
  • legen Sie Ihre Ringe ab
  • lassen Sie sich von Ihrer Hebamme beraten, gegen viele Schwangerschaftsbeschwerden hilft Akupunktur

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Autor:
Veröffentlicht: 09 | 06 | 2013
Aktualisiert am: 15 | 04 | 2019
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