Schwangerschaft

Schwangerschaftsdemenz

Das Phänomen der Gedächtnisstörungen in der Schwangerschaft

Verschiedene Studien haben heraus gefunden, dass viele Frauen während der Zeit der Schwangerschaft und in den ersten Monaten nach der Geburt Probleme mit dem Kurzzeitgedächtnis, dem Langzeitgedächtnis und der Konzentrationsfähigkeit haben.


Auch wenn es die Bezeichnung Schwangerschaftsdemenz aus medizinischer Sicht so nicht gibt, wird das Phänomen der Gedächtnisstörungen, die zum Teil auch durch Wortfindungsstörungen begleitet werden, unter vielen Frauen als solche bezeichnet.

Die sogenannte Schwangerschaftsdemenz bringt Schwangere in vielen Alltagssituationen an ihre Grenzen. Oft geht nichts mehr ohne Notizzettel. Wenn die Freundin aus dem Café anruft und fragt wo man bleibt ist das nicht nur peinlich, sondern für viele Schwangere auch eine beängstigende Situation.

Sicher ist, dass die Schwangerschaftsdemenz kein Grund zur Sorge ist und nichts mit einer echten Demenz zu tun hat. Die Schwangerschaftsdemenz begleitet Sie nur während der Schwangerschaftswochen und meist wenige Monaten nach der Geburt wieder vorüber.

Schwangerschaftsdemenz – Ursachen

Für die Schwangerschaftsdemenz verantwortlich sind die hormonellen Prozesse im Körper. Vielleicht kennen Sie ja den Schwangerschaftsmythos „Mädchen machen vergesslich“? Verschiedene Studien belegen, dass die Schwangerschaftsdemenz tatsächlich bei Schwangeren, die ein Mädchen erwarten, ausgeprägter ist. Kanadische Forscher haben hier einen Zusammenhang nachgewiesen und vermuten, dass Babys bestimmte Botenstoffe aussenden, die das Gedächtnis beeinflussen. Demnach haben Frauen, die einen Jungen erwarten, eine bessere Gedächtnisleistung während ihrer Schwangerschaft.

Aber auch die komplett neue Lebenssituation die sich durch eine Schwangerschaft ergibt kann Auswirkungen auf die Gedächtnisleistung haben. Die eventuelle Sorge über die Zukunft, die ständige Müdigkeit in der Schwangerschaft sowie die vielen Fragen – in welcher Geburtsklinik möchte ich entbinden, habe ich alles für die Babyerstausstattung besorgt und welcher Kinderwagen ist der Richtige für mich – die in den Köpfen der meisten Schwangeren herumschwirren können die sogenannte Schwangerschaftsdemenz hervorrufen oder verstärken.

Schwangerschaftsdemenz – Tipps

Das wichtigste zuerst: Die Schwangerschaftsdemenz ist nicht von Dauer! Mit ein paar Tipps und Tricks überwinden Sie diese Zeit geschickt.

  • schreiben Sie sich wichtige Termine auf – Post-Its oder Erinnerungen im Handy halten Sie auf dem Laufenden
  • versuchen Sie ausreichend zu Schlafen, gönnen Sie sich auch zwischendurch immer wieder Ruhepausen – denn Schlafmangel und Müdigkeit wirken sich auf die Konzentration aus
  • achten Sie auf Ihre Ernährung und trinken Sie ausreichend; über den Tag verteilt sollten es mindestens zwei Liter Wasser oder ungesüßte Tees sein
  • nehmen Sie sich nicht zu viel vor; neben Job und Haushalt sollten Sie sich genügende Zeit für sich selbst nehmen – ein gutes Buch eine Zeitschrift oder ein Spaziergang mit der besten Freundin bringt Ihr Gehirn in Schwung

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Veröffentlicht: 14 | 11 | 2014
Aktualisiert am: 15 | 04 | 2019
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