Anzeichen für die Geburt


Noch immer sind die Ursachen, die eine Geburt auslösen, nicht bekannt. Wissenschaftler vermuten, dass bestimmte Hormonveränderung, die in den letzten Schwangerschaftswochen auftreten, als Auslöser für die Geburt verantwortlich sind.

Bei einer Schwangerschaft ohne Komplikationen beginnt die Geburt wenn das Baby sich optimal entwickelt hat und bereit ist für das Leben außerhalb des Mutterleibes.

 

Anzeichen für die Geburt – der Bauch rutscht tiefer

Die Senkwehen, die zwischen der 34. SSW und 36. SSW bereits erstmalig auftreten können, sind ein erstes Anzeichen für die Geburt und das diese nun kurz bevorsteht. Sie bewirken, dass sich Ihr Baby in Richtung Becken bewegt und sich dann in eine optimale Ausgangsposition für die baldige Geburt begibt. Bei Mehrfachgebärenden ist es nicht ungewöhnlich, dass die Senkwehen erst kurz vor der Geburt auftreten.

 

Anzeichen für die Geburt – der Abgang des Schleimpfropfs

Ein weiteres Anzeichen für die Geburt ist der Abgang des Schleimpfropfs. Dieser hält den Muttermund während der Schwangerschaft verschlossen und schützt vor eindringenden Keimen. Der Abgang vom Schleimpropf ist in der Regel ein Zeichen, dass Ihr Kind bald zur Welt kommt. Wann der Zeitpunkt der Geburt ist, kann man durch den Abgang des Schleimpfropfs allerdings nicht genau sagen. Der Zeitraum variiert dabei von „kurz vor dem Einsetzen der Geburtswehen“ bis zu „zehn Tage nach dem Abgang des Schleimpfropfs“.

 

Anzeichen für die Geburt – Blasensprung

Bei etwa einem Viertel der Schwangeren kommt es zu einem vorzeitigen Blasensprung, das heißt, dass die Fruchtblase platzt bevor die Geburtswehen einsetzen. Dabei verlieren Sie Ihr Fruchtwasser schwallartig oder in kleineren Mengen. In der Regel setzen kurz nach dem Blasensprung die ersten Geburtswehen ein.

 

Anzeichen für die Geburt – Geburtswehen

Die Geburtswehen sind das eindeutigste Anzeichen für die Geburt, die nun kurz bevor steht. In der Regel werden die Geburtswehen durch starke Rückenschmerzen oder ein starkes Ziehen in der Leistengegend begleitet. Sie treten anfangs nur schwach und in unregelmäßigen Abständen auf.

Ob es sich um Übungswehen oder Geburtswehen handelt, können Sie mit einem einfachen Hebammentrick herausfinden: Legen Sie sich in eine warme Badewanne. Vergehen die Wehen bei der Entspannung im warmen Badewannenwasser nicht, sondern verstärken sich, so handelt es sich in der Regel um Geburtswehen.

Kommen die Wehen in gleichbleibenden Abständen (zwischen 15 und 30 Minuten), sowie gleichbleibender Intensität und dauern sie mindestens eine halbe Minute an, ist dies ein Anzeichen für Geburtswehen.

Bei Geburtswehen werden die Abstände zwischen den einzelnen Wehen immer kürzer. Treten die Geburtswehen im Abstand von fünf bis zehn Minuten auf – steht die vollständige Öffnung des Muttermundes kurz bevor.

Welche Arten von Geburtswehen es gibt und zu welchem Zeitpunkt der Geburt diese einsetzen, erfahren Sie in unserem Artikel: http://www.mamawissen.de/geburtswehen/

 

Anzeichen für die Geburt – weitere mögliche Anzeichen

  • die Bewegungen Ihres Babys lassen nach
  • rosa-bräunlicher Ausfluss / blutiger oder wässriger Ausfluss
  • innere Unruhe
  • Schlafstörungen / Schlafprobleme
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • verstärkter Harndrang
  • Durchfall

 

Anzeichen für die Geburt – Wann in die Geburtsklinik / Geburtshaus

Treten die Geburtswehen in Abständen von unter 10 Minuten auf, ist es an der Zeit in die Geburtsklinik oder in das Geburtshaus zu fahren. Vergessen Sie nicht Ihren Mutterpass und Ihren Klinikkoffer, in dem sich auch alle notwenigen Papiere befinden sollten. Haben Sie eine Risikoschwangerschaft oder liegt Ihr Kind in der Steißlage, sollten Sie schon zu Beginn der Geburtswehen ins Krankenhaus fahren.

Wenn folgende Anzeichen für die Geburt auftreten, sollten Sie sofort in die Klinik:

  • bei Blasensprung mit grünlichem oder bräunlichem Fruchtwasser
  • bei starken Blutungen
  • bei plötzlichen Kopfschmerzen
  • bei plötzlichen Sehstörungen
  • bei Schwindel /Kreislaufprobleme
  • bei erhöhtem Blutdruck

Hören Sie auch auf Ihr Bauchgefühl und lassen Sie sich lieber zu früh als zu spät in die Geburtsklinik oder ins Geburtshaus fahren. Was soll schon passieren – im schlimmsten Fall werden Sie noch einmal nach Hause geschickt und haben damit eine Art Generalprobe hinter sich.

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