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Diskussionen am Esstisch – Kind, iss dein Gemüse!

Baby Brei

Vorbild sein

Kinder sollten viel Obst und Gemüse essen, damit sie ausreichend mit Vitaminen und Nährstoffen versorgt werden. Für Eltern bedeutet das häufig Stress bei Tisch, den Kids schmecken Pizza, Hamburger und Pommes einfach viel besser als Grünzeug!


Diskussionen am Esstisch – Kind, iss dein Gemüse! – Beispiel sein

Gesunde Ernährung fängt schon während der Schwangerschaft an. Das Kind profitiert von dem, was Mama isst. Abwechslung erfährt Ihr Baby nach der Geburt zunächst über die Muttermilch. Sie schmeckt nie gleich. Sondern nach dem, was die Mutter zuvor gegessen hat. Auch in der Breiphase zahlt sich kulinarische Abwechslung aus, der Geschmack entwickelt sich. Später im Kleinkindalter trifft der Nachwuchs eigene Entscheidungen und möchte über sein Essen selbst bestimmen. Appetit auf Gemüse haben die wenigsten Kinder. Die besten Tricks, damit die Kleinen Gemüse essen, gibt es im Kaufland Magazin. Eltern haben eine Vorbildfunktion und sollten stets mit gutem Beispiel voran gehen. Schon das Kleinkind bemisst Sie an dem, was Sie vorleben. Wer Monologe über gesundes Essen hält und selbst zu wenig Gemüse isst, wirkt unglaubwürdig.

Die Kinder überreden zu wollen oder zu zwingen, das ist ein Fehler. Beharren Sie als Eltern auf dem Gesundheitsaspekt des Essens, assoziieren die Kinder damit etwas Negatives. Gesund bedeutet: „Mag ich nicht!“

Diskussionen am Esstisch – Kind, iss dein Gemüse! – Gelassenheit zahlt sich aus

Die Kleinen merken schnell, worauf Sie als Eltern reagieren. In der sogenannten Trotzphase suchen Kinder hauptsächlich nach Aufmerksamkeit. Sie möchten im Mittelpunkt stehen. Die bekommen sie, wenn sich die Eltern bei jedem Essen hauptsächlich mit ihnen und dem Inhalt auf ihren Tellern beschäftigen. Wichtig ist, dass Kinder Essen spielerisch erfahren und Lebensmittel zumindest einmal probieren. Nur durch Ausprobieren kann das Kind wirklich entscheiden, ob es ihm schmeckt oder nicht. Aber bedenken Sie: Geschmäcker sind verschieden.

Eltern sollten Essen weder als Belohnung noch als Bestrafung einsetzen, sondern gezielt loben. Und gelassen bleiben. Manche Kinder probieren Neues gleich beim ersten Mal, andere vielleicht erst bei dritten oder fünften Mal. Sortiert das Kind etwas aus, schnappen Sie sich das verschmähte Essen und verzehren es vor dem Kind, ohne groß zu kommentieren oder zu kritisieren. Wenn es Ihnen sichtlich schmeckt, greift das Kind beim nächsten Mal womöglich auch zu. Möchte das Kind mal nur die Beilagen essen – kein Problem. Nudeln ohne alles? Einverstanden. Eine einseitige Ernährung über einen bestimmten Zeitraum ist bei Kindern nicht ungewöhnlich. Seien Sie geduldig.

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Veröffentlicht: 25 | 11 | 2016
Aktualisiert am: 14 | 01 | 2017