Erkrankungen

Sekundäres Ertrinken

Gesundheit

Eine unterschätze Gefahr für Kleinkinder

Bei Kleinkindern zwischen ein bis fünf Jahren ist Ertrinken die häufigste Unfalltodesursache. Auch Stunden nach dem "Beinahe-Ertrinken", ist die Gefahr mitunter nicht vorbei. Es besteht das Risiko des sogenannten sekundären Ertrinkens.


Was ist sekundäres Ertrinken? Gelangt beim planschen oder Schwimmen versehentlich Wasser in die Lunge kann dies auch noch 24 Stunden nach dem Baden zu Atemproblemen und sekundärem Ertrinken führen.

Sekundäres Ertrinken – Ursachen

Schon winzige Mengen eingeatmetes Wasser können zu Lungenkomplikationen führen. Das Einatmen von Flüssigkeiten kann Entzündungsreaktionen und Ödeme in der Lunge hervorrufen, die zu einer Störung des Gasaustausches führen. Behandelt man diesen nicht, kommt es zu einem immer größer werdenden Sauerstoffmangel der bis zum Tod führen kann.

Sekundäres Ertrinken – Einatmen vom Wasser

Sekundäres Ertrinken muss nicht immer ausschließlich die Folge eines „Beinahe-Ertrinkens“ sein. Das Einatmen von kleinsten Mengen Wasser kann in verschiedenen Situationen passieren. Beim Sprung oder Wurf ins Wasser können ebenso wie bei einer Wasserfontäne am Ende einer Wasserrutsche geringe Mengen Wasser eingeatmet werden.

Sekundäres Ertrinken – Anzeichen

Sekundäres Ertrinken ist selten und nicht jeder Tropfen Wasser den Ihr Kind versehentlich beim Baden schluckt führt dazu.

Sie sollten Ihr Kind nach einem Badeunfall im Auge behalten und bei Auffälligkeiten sofort den Kinderarzt verständigen.

Folgende Anzeichen bei Ihrem Kind nach dem Baden könnten ein Hinweis darauf sein das etwas nicht stimmt.

  • verschlechterter Allgemeinzustand / Teilnahmslosigkeit
  • Unruhe
  • Husten
  • Atemnot / röchelnder Atem / schneller Atem
  • verfärbte Lippen
  • Müdigkeit
  • Übelkeit / Erbrechen
  • Fieber

Sekundäres Ertrinken – Vorbeugen

  • Kleinkinder / Kinder sollte nie ohne Aufsicht am Wasser oder im Wasser spielen.
  • Kinder können auch im flachen Wasser ertrinken, schon ein paar Zentimeter Wasser im Planschbecken, Badewanne oder gar einer Pfütze können reichen.

Die meisten Ertrinkungsunfälle können vermieden werden. Lassen Sie Ihr Kind beim Baden oder Schwimmen niemals aus den Augen.

Ein frühzeitiges Schwimmtraining und die Aufklärung über die Gefahr Wasser können helfen Bade- und Ertrinkungsunfälle zu vermeiden.

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Veröffentlicht: 02 | 02 | 2016
Aktualisiert am: 05 | 03 | 2019
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