Gesundheit

Mumps

Mumps

Parotitis epidemica

Mumps (Parotitis epidemica) ist eine ansteckende Viruserkrankung und wird durch Tröpfcheninfektion wie zum Beispiel beim Anhusten und Anniesen übertragen.

Mumps zählt zu den Kinderkrankheiten und wird im Volksmund auch als Ziegenpeter oder Tölpel bezeichnet. In der Regel tritt die ansteckende Viruserkrankung zwischen dem zweiten und fünfzehnten Lebensjahr auf – auch Erwachsene können daran erkranken.

Mumps zählt zu den in Deutschland meldepflichtigen Erkrankungen.

Mumps – Übertragung

  • Tröpfcheninfektion
  • direkter Kontakt

Mumps – Krankheitsbild und Krankheitsdauer

  • leichtes Fieber
  • einseitige und oder beidseitige schmerzhafte Schwellung der Ohrspeicheldrüsen
  • Schmerzen bei Schlucken und Kauen
  • Kinder fühlen sich schlapp und sind meist appetitlos
  • In der Regel dauert die Erkrankung eine Woche.

Mumps – ab wann und wie lange ansteckend

  • circa 7 Tage vor Beginn der Schwellung
  • nach Beginn der Schwellung noch circa 14 Tage

Mumps – Inkubationszeitraum

  • circa 12 – 25 Tage

Mumps – Behandlung und Impfung

Ein spezielles Medikament gegen das Mumpsvirus gibt es nicht – es werden lediglich die Symptome (leichtes Fieber, Schmerzen beim Schlucken, …) vom Arzt behandelt. Ihr Kind bekommt ein fiebersenkendes Mittel und sollte sehr viel trinken. Gegen die Schluckbeschwerden hilft gurgeln (Rachenspülung) mit Kamillentee.

  • Erste Kombiimpfung:  zwischen dem vollendeten 11. – 14. Lebensmonat
  • Zweite Kombiimpfung:  zwischen dem vollendeten 15. – 23. Lebensmonat

Lesen Sie dazu den Artikel:
Impftermine: Wichtige Standardimpfungen für Babys und Kleinkinder

Mumps – Komplikationen und Immunität

  • Hirnhautentzündung (Meningitis) mit Kopf- und Nackenschmerzen
  • einseitige oder beidseitige Ertaubung
  • Hodenentzündung, die zur Unfruchtbarkeit führen kann

In der Regel besteht nach der Erkrankung Immunität. Eine Zweiterkrankung ist sehr selten.

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Autor: ,
MamaWissen.de

Veröffentlicht: 2017-02-02
Aktualisiert am: 2018-09-24
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