Gesundheit

Röteln

Röteln

Rubella

Röteln sind eine Viruserkrankung (Ruboelavirus) und werden durch Tröpfcheninfektion wie zum Beispiel beim Anhusten und Aniesen übertragen.


Röteln auch als Rubella bekannt zählen zu den hochansteckenden Kinderkrankheiten verlaufen aber meist harmlos und in der Regel ohne Komplikationen. Eine Erstinfektion in der Schwangerschaft – besonders in Verlauf der Frühschwangerschaft – kann zu schweren Entwicklungsschäden beim ungeborenen Baby führen.

Die Virusinfektion ausgelöst durch das Rubellavirus zählt zu den in Deutschland meldepflichtigen Erkrankungen.

Röteln – Übertragung

  • Tröpfcheninfektion (Sprechen, Husten, Niesen)
  • direkter Kontakt

Röteln – Krankheitsbild und Krankheitsdauer

  • Fieber, Kopfschmerzen, Husten, Schnupfen
  • Lymphknotenschwellung hinter den Ohren und im Nacken
  • Gelenkschmerzen
  • manchmal Bindehautentzündung
  • Ein rötlicher Ausschlag, fein bis mittelfleckig, breitet sich über den gesamten Körper aus. In den meisten Fällen beginnt der Ausschlag hinter den Ohren.

Die Erkrankung dauert circa 12 Tage.

Röteln – ab wann und wie lange ansteckend

  • circa 2- 3 Tage vor dem Auftreten des Ausschlages
  • circa eine Woche nach dem Ausschlag

Röteln – Inkubationszeitraum

  • circa 14 – 21 Tage

Röteln – Behandlung und Impfung

Ein spezielles Medikament gegen das Rötelvirus gibt es nicht, es werden lediglich die Symptome (erkältungsähnliche Symptome) vom Arzt behandelt. Ihr Kind bekommt ein fiebersenkendes Mittel und sollte sehr viel trinken. Leichte schmerzlindernde Medikamente helfen gegen die Gelenkschmerzen.

  • Erste Kombiimpfung:  zwischen dem vollendeten 11. – 14. Lebensmonat
  • Zweite Kombiimpfung:  zwischen dem vollendeten 15. – 23. Lebensmonat

Lesen Sie dazu den Artikel:
Impftermine: Wichtige Standardimpfungen für Babys und Kleinkinder

Röteln – Komplikationen und Immunität

  • selten Gelenk- oder Herzmuskelentzündung

Nach der Erkrankung besteht lebenslange Immunität.

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Veröffentlicht: 02 | 02 | 2017
Aktualisiert am: 22 | 05 | 2018