Joggen in der Schwangerschaft


Ein positiver Schwangerschaftstest ist kein Grund, mit dem Joggen aufzuhören. Denn Sport ist in der Schwangerschaft nicht grundsätzlich verboten. Schwangere können durchaus die Sportschuhe schnüren – sofern keine Risikoschwangerschaft besteht, keine Fehlgeburten vorausgegangen sind und der Arzt grünes Licht gibt.

Ein paar moderate Laufeinheiten schaden dem Baby nicht, und die Mama profitiert von der gewonnenen Fitness. Allerdings sollte sie nicht erst mit der Schwangerschaft mit dem Joggen anfangen.

 

 

Joggen in der Schwangerschaft – Trainingstipps

Für schwangere Läuferinnen ist es angebracht, jeglichen Ehrgeiz abzulegen. Statt auf Zeiten und Kilometer zu schielen, sollten Schwangere auf ihren Körper hören. Bei Schmerzen im Bauch, Kurzatmigkeit oder Blutungen gehört das Training sofort unterbrochen. Körperliche Leistungsgrenzen sollten nicht ausgetestet werden, Wettkämpfe oder Marathonläufe sind daher tabu. Eine Herzfrequenz von 135 bis 140 Schlägen pro Minute ist für Schwangere beim Joggen ideal. Das ist der Pulsbereich, in dem eine Unterhaltung noch möglich ist.

Der Trainingsumfang richtet sich nach der Fitness der Schwangeren. Abgesehen von schnellen Intervallen und Belastungsspitzen dürfen gesunde Schwangere in den ersten Schwangerschaftswochen wie immer trainieren. Ausnahme sind Frauen, die vor der Schwangerschaft sehr ambitioniert trainiert haben. Sie sollten nach dem positiven Schwangerschaftstest ihr Pensum nach und nach reduzieren.

 

Joggen in der Schwangerschaft – Ausrüstung für Schwangere

In der Schwangerschaft werden die sogenannten Mutterbänder weicher, damit das Kind besser durch das Becken passt. Leider betrifft das auch die Bänder im Fuß. Zusammen mit der starken Gewichtszunahme in der Schwangerschaft kann das zu einer Senkung des Quergewölbes im Vorderfußbereich führen. Schwangere sollten daher gerade beim Joggen gute Schuhe tragen. Gut geeignet sind Schuhe wie die Nike Free, die im Shop von Intersport erhältlich sind. Diese Schuhe fördern durch ihre flexible Sohle die Aktivität im Fuß. Damit werden die Fußmuskeln trainiert. Sie können dann das Gewölbe im Fuß besser halten.

Viel trinken ist für alle Läuferinnen wichtig. Das gilt besonders für Schwangere: Durch die Schwangerschaft kommt der Körper schneller ins Schwitzen. Da braucht er viel Flüssigkeit zum Ausgleich. Schwangere sollten deshalb nicht ohne Wasserflasche zum Laufen aufbrechen.

Wird der Bauch größer, empfinden manche Frauen die Bewegungen beim Joggen als unangenehm. Hier kann ein Bauchgürtel helfen. Der Gürtel stützt das Bindegewebe, sodass der Bauch weniger mitwippt. Das Baby hat dennoch ausreichend Platz. Trotzdem müssen Schwangere auf einen kontrollierten und ökonomischen Laufstil achten. Erschütterungen sind unbedingt zu vermeiden – sie belasten nämlich den Beckenboden. Wer sich beim Joggen nicht wohlfühlt, kann es mit anderen Sportarten wie Walken, Schwimmen oder Radfahren versuchen. Letzteres sollte wegen der Sturzgefahr nicht im Freien betrieben werden, sondern am besten auf einen Radtrainer zu Hause oder im Fitnesscenter.

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