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Der Nachwuchs kommt

Warum sich Eltern über die Zeit der Schwangerschaft informieren sollten

Die Rolle werdender Eltern verändert sich zwar allmählich. Die Frau trägt immer noch das Kind aus, aber in der Kinderbetreuung lässt sich eine Verschiebung beobachten.


Zunehmend gehen auch Väter in die Elternzeit. Das Bewusstsein und die Verantwortung beginnen allerdings schon während der Schwangerschaft. Was sollten Eltern vor der Schwangerschaft berücksichtigen? 

Der Nachwuchs kommt – warum muss ich wissen, was jetzt passiert?

Obwohl es für die begleitenden Partner vergleichsweise schwer ist, die Schwangerschaft zu erleben, können sie unterstützend teilhaben. Denn die Schwangerschaft ist mit immensen Veränderungen für die Frau verbunden. So kommt es beispielsweise zur Gewichtszunahme und der Hormonhaushalt verändert sich. Gerade die Hormone sorgen für ein sensibleres Geruchsempfinden, Heißhunger oder Gefühlsschwankungen. Für beide künftigen Elternteile ist es wichtig zu wissen, was passiert, um die Veränderungen durch die Schwangerschaft richtig einordnen und verstehen zu können.

Der Nachwuchs kommt – Schwangerschaftsübelkeit und Gefühlschaos

Vor allem in der Frühschwangerschaft klagt ein Großteil der Frauen über Übelkeit. Vor allem die Morgen-Übelkeit kann ein häufiges Symptom sein. Teilweise können die Beschwerden auch länger als das erste Vierteljahr andauern. Sie sollten trotzdem auf eine ausreichende Ernährung und Flüssigkeitszufuhr achten.

Eine weitere Begleiterscheinung sind während der Schwangerschaft auftretende Gefühlsschwankungen. Bedingt durch die Veränderung im Hormonhaushalt der Frau führt das zu ungewöhnlich stark ausgeprägten Gefühlsausbrüchen und Stimmungsschwankungen. Als Partner kann man verständnisvoll reagieren und sich verdeutlichen, dass der Grund für das Gefühlschaos vor allem hormonell bedingt ist.

Der Nachwuchs kommt – Schwangerschafts-Mythen und andere Unwahrheiten

Gerade bei Erstgebärenden ist die Anzahl von Tipps und Ratschlägen aus dem sozialen Umfeld riesig. So mancher gut gemeinte Rat entpuppt sich jedoch als falsch. Die verlässlichsten Ratgeber sind Hebammen und Gynäkologinnen. Um typische Schwangerschafts-Begleiterscheinungen richtig einzuordnen, ist professioneller Rat oft eine gute Unterstützung. Es halten sich viele Mythen und Ammenmärchen rund um Schwangerschaft und Geburt.

So kann man zum Beispiel nicht an der Form des Bauches erkennen, ob es ein Junge oder ein Mädchen wird. Eine sichere Bestimmung des Geschlechts ist nur über eine Ultraschall-Sonografie und allerfrühestens ab der achten Schwangerschaftswoche möglich.

Auch sind Sport, Konzertbesuche oder Tee und Kaffee in Maßen während der Schwangerschaft keinesfalls verboten. Sportarten wie Yoga, Radfahren oder Schwimmen sind völlig unproblematisch. Bei der Ernährung kommt es auch auf die eigenen Essgewohnheiten an. Koffeinhaltige Getränke sind in Maßen genossen (ein bis zwei Tassen pro Tag) ebenfalls unbedenklich. Bei Konzertbesuchen spielt die Lautstärke in der Regel eine Rolle. Sie sollten im Gedränge einer Menschenmenge jedoch Stöße auf den Bauch und Unterleib versuchen zu vermeiden.

Für Alkohol und Nikotin gilt allerdings: auf keinen Fall. Der Missbrauch dieser Suchtmittel während der Schwangerschaft kann Fehlbildungen, geistige Behinderungen und Frühgeburten verursachen.

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Veröffentlicht: 03 | 09 | 2018
Aktualisiert am: 28 | 08 | 2018